Die Antwort der Woche #8

Weingut Kloster Ebernach – was machen denn Sulfite im Wein?

Sulfite oder Schwefeldioxid haben einen großen Nutzen für den Wein; sie verhindern, dass die Weine zu schnell nachgären und zu Essig werden. Der Schwefel hat nämlich eine antioxydative und antimikrobielle Wirkung. Da sie – ähnlich wie Milch und Nüsse – auch eine allergene Wirkung haben, besteht eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht ab einer Konzentration von 10mg/l.

Bei der Weinherstellung kommt Schwefel normalerweise an drei Stellen zum Einsatz. Gleich nach der Ernte können die Trauben geschwefelt werden, um eine unkontrollierte Gärung zu verhindern. Dies ist bei handgelesenen, gesunden Trauben wie den unseren nicht notwendig, da wir auch gleich nach der Ernte pressen. Um den Gärprozess zu beenden und Nachgärung zu vermeiden, kommt ebenfalls Schwefel zum Einsatz. Letztlich wird bei der Abfüllung Schwefel beigesetzt, um die Weine zu stabilisieren und so eine längere Lagerung möglich zu machen.

Und nein – der Schwefel ist nicht für den Kater verantwortlich. Das konnte mittlerweile widerlegt werden.

 

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